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Erhebung einer Ausgleichsabgabe
Allgemein
Montag, den 27. Juni 2016 um 15:21 Uhr

Verordnung des Gemeinderats der Gemeinde Schwendau vom

07.06.2016 über die Erhebung einer Ausgleichsabgabe

 

 

Aufgrund des § 3 des Tiroler Verkehrsaufschließungsgesetzes 2011, LBGl. Nr. 58, in der jeweils geltenden Fassung wird verordnet:

 

§ 1

Ausgleichsabgabe

 

Die Gemeinde Schwendau erhebt eine Ausgleichabgabe.

 

§ 2

Inkrafttreten

 

Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages des Anschlages an der Amtstafel in Kraft.

 

 

 

 

 
Garagen- und Stellplatzverordnung
Allgemein
Montag, den 27. Juni 2016 um 15:19 Uhr
 

Garagen- und Stellplatzverordnung 2016

der Gemeinde Schwendau

 

Auf Grund des § 8 Abs. 6 der Tiroler Bauordnung 2011, LGBl. Nr. 57, zuletzt geändert durch LGBl. Nr. 103/2015 und dem Beschluss des Gemeinderates vom 07.06.2016 wird verordnet:

 

§1

(1) Beim Neubau von Gebäuden und bei der Errichtung sonstiger baulicher Anlagen sind für die zu erwartenden Kraftfahrzeuge der ständigen Benützer und Besucher der betreffenden baulichen Anlage außerhalb öffentlicher Verkehrsflächen geeignete Abstellmöglichkeiten (Stellplätze oder Garagen) in ausreichender Anzahl und Größe einschließlich der erforderlichen Zu- und Abfahrten zu schaffen. Diese Verpflichtung besteht auch bei jedem Zu- oder Umbau oder jeder sonstigen Änderung von Gebäuden, bei der Änderung des Verwendungszweckes von Gebäuden und bei der Änderung sonstiger baulicher Anlagen, soweit dadurch ein zusätzlicher Bedarf an Abstellmöglichkeiten entsteht. Die Anzahl der mindest zu schaffenden Abstellmöglichkeiten ist in der Baubewilligung festzulegen. Soweit in dieser Verordnung keine näheren Bestimmungen über die für bestimmte Arten von baulichen Anlagen erforderliche Zahl von Abstellmöglichkeiten enthalten sind, richtet sich die erforderliche Anzahl von Stellplätzen nach der zu erwartenden Zahl der Kraftfahrzeuge der ständigen Benützer und Besucher der baulichen Anlage.

 

(2) Garagen und Stellplätze müssen so geplant und ausgeführt werden, dass sie den technischen Bauvorschriften 2008, LGBI. Nr. 93/2007, entsprechen.

 

§2

(1) Die nach dieser Verordnung erforderlichen Abstellmöglichkeiten dürfen von der betreffenden baulichen Anlage höchstens 300 m, gemessen nach der kürzesten Wegverbindung, entfernt sein.

 

(2) In der Baubewilligung kann eine geringere als die im ersten Satz bestimmte Entfernung festgelegt werden, wenn dies auf Grund des Verwendungszweckes der betreffenden baulichen Anlage oder der örtlichen Verhältnisse geboten ist.

 

§3

Soweit die nach dieser Verordnung erforderlichen Abstellmöglichkeiten nicht bereits bestehen oder Gegenstand eines Bauverfahrens sind, hat der Bauwerber glaubhaft zu machen, dass diese spätestens bis zum Zeitpunkt der Vollendung der betreffenden baulichen Anlage geschaffen werden.

 

§4

Fällt eine nach dieser Verordnung erforderliche Abstellmöglichkeit nachträglich weg, so hat die Behörde dem Eigentümer der baulichen Anlage aufzutragen, innerhalb einer angemessenen Frist eine neue Abstellmöglichkeit zu schaffen oder um eine Befreiung anzusuchen, sofern die Voraussetzungen für eine Befreiung vorliegen. Wird nicht innerhalb der gesetzten Frist eine neue Abstellmöglichkeit geschaffen oder die Befreiung rechtskräftig versagt, so hat die Behörde die weitere Benützung der baulichen Anlage zu untersagen.

 

§5

Die Behörde hat dem Bauwerber bzw. dem Eigentümer der baulichen Anlage auf dessen Antrag von der Verpflichtung nach § 1 oder § 4 dieser Verordnung ganz oder teilweise zu befreien, wenn die entsprechenden Abstellmöglichkeiten nicht oder nur mit einem wirtschaftlich nicht vertretbaren Aufwand geschaffen werden können. Dabei ist festzulegen, für welche Anzahl von Abstellmöglichkeiten die Befreiung erteilt wird.

 

§6

Gemäß § 1 dieser Verordnung ist für folgende bauliche Anlagen die angeführte Anzahl von Abstellplätzen erforderlich:

(1)

 

Wohngebäude bzw. Wohneinheiten

Bis 60 m²

Wohnnutzfläche

61 bis 80 m²

Wohnnutzfläche

81 bis 110 m²

Wohnnutzfläche

Mehr als 110 m²

Wohnnutzfläche

Hauptsiedlungsgebiet

1,4

2,1

2,4

2,5

Übriges

Siedlungsgebiet

1,6

2,4

2,8

3,0

 

Gastgewerbebetriebe, die in Form von Appartementhotels geführt werden, gelten als Gebäude mit Wohnungen.

(2) Bei Gebäuden, die als Heime verwendet werden, mit Ausnahme der Heime nach Abs. 3 ist für je drei Betten des Heimes eine Abstellmöglichkeit zu errichten.

(3) Bei Gebäuden, die als Heime für Kinder, Jugendliche oder betagte Menschen verwendet werden, sowie bei Gebäuden, die als Jugendherberge verwendet werden, ist für je sechs Betten des Heimes bzw. der Jugendherberge eine Abstellmöglichkeit zu errichten.

(4) Bei Gebäuden, deren Wohnräume zur Beherbergung von Gästen im Sinne des Privatzimmervermietungsgesetzes verwendet werden, ist soweit nicht die vorhergehenden Absätze zur Anwendung gelangen, für je drei Betten, die für die Beherbergung von Gästen bestimmt sind, eine Abstellmöglichkeit zu errichten.

(5) Bei Gebäuden, die zur Ausübung eines Gastgewerbebetriebes verwendet werden, ist für je drei Betten, die für die Beherbergung von Gästen bestimmt sind, sowie für je acht Sitzplätze der Räume, die zur Verabreichung von Speisen und zum Ausschank von Getränken bestimmt sind, eine Abstellmöglichkeit zu errichten. Bei Gastgewerbebetrieben, in denen nur an die beherbergten Gäste Speisen und Getränke ausgeschenkt werden, gilt der im ersten Satz genannte Berechnungsschlüssel mit einem Abstellplatz für je drei Betten, die für die Beherbergung von Gästen bestimmt sind.

(6) Bei Gebäuden, die zur Ausübung eines Handelsbetriebes verwendet werden, sind für je 25 m² Nutzfläche der Verkaufsräume eine Abstellmöglichkeit, insgesamt jedoch mindestens zwei Abstellmöglichkeiten zu errichten. Beträgt die Nutzfläche der Verkaufsräume mehr als 25m², so ist für je 25 m² eine zusätzliche Abstellmöglichkeit zu errichten.

(7) Bei Gebäuden mit Büroräumen ist für je 25 m² Nutzfläche der Büroräume eine Abstellmöglichkeit zu errichten, insgesamt jedoch mindestens zwei.

(8) Bei Gebäuden mit Versammlungsräumen ist für je acht Sitzplätze der Versammlungsräume eine Abstellmöglichkeit zu errichten.

(9) Bei Gebäuden die zur Unterbringung von Schulen oder Kindergärten bestimmt sind, ist für je ein Klassenzimmer bzw. für je einen Gruppenraum eine Abstellmöglichkeit zu errichten.

(10) Sportanlagen:

Sportplätze je 10 Benützer oder 250 m² Sportfläche – 1 Stellplatz

Spiel- und Sporthallen je 50 m² Hallenfläche – 1 Stellplatz zusätzlich je 10 Benützer 1 Stellplatz

Freibäder je 200 m² Grundstücksfläche- 1 Stellplatz

Tennisplätze je Spielfeld – 2 Stellplätze

übrige Sportanlagen je 10 Benützer – 1 Stellplatz

(11) Bei Betrieben ist für je 4 ganztägig beschäftigte Arbeitnehmer ein Parkplatz auszuweisen.

 

§7

(1) Für jede Abstellmöglichkeit, für deren Errichtung eine Befreiung gemäß § 8 Abs. 6 Tiroler Bauordnung 2001 erteilt wurde, ist eine einmalige Ausgleichsabgabe an die Gemeinde zu leisten.

(2) Die Ausgleichsabgabe errechnet sich gemäß § 5 Tiroler Verkehrsaufschließungsabgabengesetz LGBI. Nr. 58/2011, und beträgt derzeit das 20ig- fache des von der Tiroler Landesregierung durch Verordnung für die Gemeinde Schwendau festgelegten Erschließungskostenfaktors.

(3) Der Abgabenanspruch entsteht mit dem Eintritt der Rechtskraft des Befreiungsbescheides. Dieser Zeitpunkt ist auch für die Bemessung der Ausgleichsabgabe maßgebend. Beim Neubau von Gebäuden und bei der Errichtung sonstiger baulicher Anlagen ist die Ausgleichsabgabe nach dem Baubeginn vorzuschreiben.

 

§8

Die Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Garagen- und Stellplatzverordnung vom 21.09.2010 außer Kraft.

 

 
Thema Flüchtlinge - Wie kann ich helfen?
Allgemein
Mittwoch, den 23. März 2016 um 14:22 Uhr

 

Unter dem Link www.helfling.org

finden Bürgerinnen und Bürger Infos darüber,

welche Gegenstände, Sachspenden und Zeitspenden

die Flüchtlinge in unserer Region und in Tirol benötigen.

 

helfling

 
Krokusfest Volkschule Schwendau-Hippach
Allgemein
Dienstag, den 13. Oktober 2015 um 13:43 Uhr

400 Kinder im Zillertal sind Bienenschützer!

Vor 3 Wochen wurde das Projekt „blühende Gemeinden" im hinteren Zillertal gestartet. Projektträger sind die Bienenzuchtvereine Hippach, Ramsau, Schwendau und Zell a. Z.

Ziel ist es für Wildbienen, Bienen und Co. aktiv zu werden. In 7 Volksschulen wurden von Imkern und Naturparkbetreuern Unterrichtseinheiten gestaltet, um den Kindern dieses Thema näherzubringen. Mit Begeisterung wurde das Wunder Biene aufgenommen und nun geht es zur Phase 2. Dort werden bei Krokusfesten insgesamt 8.800 Krokuszwiebeln an die beteiligten Kinder verteilt. Diese setzen in den nächsten Wochen die Frühblüher zuhause im eigenen Garten oder in ein Blumenkistl. Im kommenden Frühling liefern dann diese Krokusse wertvollen Nektar und Pollen. Dieser dient als Nahrung für den Bienennachwuchs. Die kleinen, bunten Blühwunder vermehren sich in den Folgejahren wie von selbst und sind eine Augenweide für alle Naturliebhaber.

Auch die Eltern sind zum Mittun eingeladen. So wurde eine eigene Broschüre an alle Eltern verteilt, wo vermittelt wird was jeder Einzelne von uns für den Bienenschutz -ohne großen Aufwand- umsetzen kann. So ist in den Privatgärten Gifteinsatz und Kunstdünger unnötig. Wie es anders und besser geht erfährt man z.B. bei den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen. Ermöglicht wurde das Projekt „blühende Gemeinde" durch die Unterstützung von vielen Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Diese reden nicht nur über den Bienenschutz, sondern tun`s!

 

krokuskinder

8500 Krokusse werden an 400 Kinder verteilt

 

jonas

Drohne Jonas spielt die Bienenpolka

 

buffet

Die Bäurinnen zauberten wunderbare Honigmuffins

 

ppwrtenberger

Der Hippacher Pfarrer Christoph Frischmann, Dr. Stefanie Pontasch von der Tiroler Landesumweltanwaltschaft und Projektleiter Alexander Würtenberger/Bienenzuchtverein Hippach-Ramsau-Schwendau stehen auf süße Honigbienen.

 

verteilungkrokus

Hippachs Bürgermeister Gerhard Hundsbichler, Projektleiter Alexander Würtenberger und Schwendaus Bürgermeister Franz Hauser verteilten beim Krokusfest die ersten 2500 Krokuszwiebeln an die Volksschulkinder.

 

 

 

 
JuIn-Zillertal
Allgemein
Montag, den 24. August 2015 um 12:59 Uhr

juin

 

Das Projekt

Die Diözese Innsbruck hat vor einiger Zeit einen Wettbewerb ausgeschrieben und der

damalige Jugendseelsorger und Pfarrer Mag. Christoph Frischmann hat mit einem Team

dieses Vorhaben eingereicht. So kam es, dass wir eine namhafte Summe-- als

Unterstützung seitens der Diözese Innsbruck gewonnen haben, nun galt es dieses Projekt

„JuIn" umzusetzen.

 

Bericht zu JuIn-Zillertal.pdf

 

Nähere Infos zu JuIn-Zillertal finden Sie unter www.juin-zillertal.at

 

 
Fahrplan Dörferbus 2015
Allgemein
Donnerstag, den 30. April 2015 um 14:59 Uhr

 

db

 

 

 

Fahrplan hier im PDF-Format zu downloaden

 

 

 

 

 

 
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Fax: 05282/22600 20
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